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Tour de Suisse 2023 – Hochkarätige Fahrerinnen und Fahrer

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Im Juni 2021 brauste das Feld der Tour der Suisse noch durch Weinfelden. In diesem Jahr machen sie am 17. Juni in Weinfelden Halt.

Die Tour de Suisse ist 90 Jahre nach ihrer Gründung beliebt wie eh. Bei den Männern führt der belgische Ausnahmekönner Wout van Aert ein hochkarätiges Fahrerfeld an. Das Rennen der Frauen – mit Saisonüberfliegerin Demi Vollering – zählt erstmals zur UCI Women’s WorldTour. Und dank viel Chrono- und noch mehr Höhenmetern hält die Schweiz gute Trümpfe.

Zehn Tage vor dem Start der Tour de Suisse steht mit Wout van Aert (Jumbo-Visma) ein absoluter Alleskönner auf der Startliste. Im Kampf um Etappensiege möchten Tom Pidcock (Ineos Grenadiers), Biniam Girmay (Intermarché – Circus – Wanty) oder auch der Amerikaner Neilson Powless (EF Education – Easypost) ein Wörtchen mitreden. Eine Top-Klassierung im Gesamtklassement dürfen sich unteranderem Romain Bardet (Team DSM), Juan Ayuso (UAE Team Emirates) oder Jakob Fuglsang (Isreal – Premier Tech) erhoffen.

Gleich zwei Etappen der Männer-Rundfahrt stehen im Zeichen des Chronometers: Die Tour de Suisse wird mit je einem Zeitfahren in Einsiedeln eröffnet und in St. Gallen abgeschlossen. Die beiden Thurgauer Stefans – Bissegger (EF Education – Easypost) und Küng (Groupama FDJ) – sind Spezialisten des Fachs und heiss auf das Leadertrikot am 11. Juni. «Der Kurs in Einsiedeln liegt mir. Mein Ziel: Ganz zuoberst auf dem Podest stehen und nach dem Rennen das gelbe Leadertrikot überstreifen», sagt Stefan Bissegger.

Viele weitere Schweizer wollen sich von ihrer besten Seite präsentieren. «Aus Schweizer Sicht traue ich Gino Mäder (Bahrain Victorious) oder Marc Hirschi (UAE Team Emirates) zu, dass sie um den Gesamtsieg mitfahren können», blickt der Sportdirektor der Tour de Suisse, David Loosli, voraus. Für Tagessiege kommen unteranderem auch Mauro Schmid (Soudal Quick-Step), Sébastien Reichenbach oder Simon Pellaud (beide Tudor Pro Cycling) in Frage.

Abschied für Peter Sagan und Michael Schär

Die Tour de Suisse wird sich im 90. Jahr ihres Bestehens (86. Austragung) von zwei prägenden Figuren der Neuzeit verabschieden. Peter Sagan (TotalEnergies) hält mit 18 Etappensiegen den Rekord. Der 33-jährige Slowake hat per Ende Saison seinen Rücktritt vom Strassenradsport verkündet. Auch der Luzerner Michael Schär (37-jährig, AG2R Citroen Team) fährt seine letzte Saison. Der unübersehbare (1.98m) und im Peloton allseits geschätzte Edelhelfer erwartet seine Dernière mit Freude: «Schon als Kind habe ich die Tour de Suisse am Strassrand verfolgt. Zum Schluss meiner Karriere nochmals eine Etappe in meiner Heimatregion rund um Nottwil fahren zu dürfen, freut mich ganz besonders.»

Tour de Suisse Women: Alle gegen SD Worx

Die Tour de Suisse der Frauen fungiert erstmals in der höchsten Rennkategorie (UCI Women’s World Tour). Dort ist das niederländische Team SD Worx in dieser Saison eine Macht. Bereits 32 (!) Siege gehen auf sein Konto. Marlen Reusser ist als Schweizerin mittendrin und blickt selbst auf ein sehr erfolgreiches Frühjahr zurück. Aus ihren Ambitionen für die Tour de Suisse macht sie keinen Hehl. «Mit dem langen Zeitfahren in St. Gallen und ohne die ganz grossen Berge im Programm ist Marlen an der Tour de Suisse Women einiges zuzutrauen», sagt David Loosli. An der Baskenland-Rundfahrt Mitte Mai hat Reusser bewiesen, dass sie auch in einer Rundfahrt um den Gesamtsieg mitfahren kann. Zudem gilt Teamkollegin und Saison Dominatorin Demi Vollering, die in der Region Basel zu Hause ist, als Favoritin auf den Gesamtsieg.

Die restlichen Teams werden alles unternehmen, um die Dominanz von SD Worx zu durchbrechen. Mögliche Kandidatinnen für dieses Unterfangen sind unteranderem Katarzyna Niewiadoma (Canyon//SRAM Racing), Liane Lippert (Movistar Team Women), Gaia Realini (Trek – Segafredo) oder Marta Bastianelli (UAE Team ADQ).

Schweizerinnen mit Aussenseiter Chancen

Natürlich versuchen auch die übrigen Schweizerinnen das Schaufenster in der Heimat zu nutzen, sei es in einer Fluchtgruppe oder gar mit einem Etappensieg. So die aktuelle Schweizermeisterin auf der Strasse, Caroline Baur (Israel Premier Tech Roland): «Es wird auf jeden Fall ein spezielles Gefühl sein, im Schweizermeister-Trikot die Tour de Suisse Women zu fahren, gerade auch weil sie in meiner Trainingsregion stattfindet. Ich freue mich auf mein Heimrennen und werde sicher in den Helferdiensten unserer Bergfahrerinnen stehen und sie für ein Top Resultat unterstützen».

Trotz Abwesenheit des Nationalteams stehen beispielsweise mit Elise Chabbey (Canyon//SRAM Racing), Lea Fuchs (Born to Win – Zhiraf – G20), Petra Stiasny (Fenix-Deceuninck) weitere ambitionierte Schweizerinnen am Start.

Die definitiven Startlisten beider Rennen werden am Abend vor dem jeweiligen Rennstart auf https://www.tourdesuisse.ch/ aufgeschaltet.

Attraktive Streckenführung

Bei der Tour de Suisse der Männer sticht natürlich die Königsetappe am 15. Juni von Fiesch nach La Punt mit den Pässen Furka, Oberalp und Albula ins Auge. Über 4’700 Höhenmeter müssen die Profis überwinden. Zudem haben sie bis dahin bereits zwei harte Bergankünfte in Villars-sur-Ollon und in Leukerbad in den Beinen. «Wie üblich werden an der Tour de Suisse viele Höhenmeter zurückgelegt. Gerade in diesem Jahr werden mit den beiden Zeitfahren am 11. Juni in Einsiedeln und am 18. Juni in St. Gallen aber auch die Roller gefragt sein», meint der Sportliche Leiter, David Loosli.

Im Rennen der Frauen wird es nach einem Rundkurs zum Auftakt auf der zweiten Etappe ebenfalls zum Kampf gegen die Uhr kommen. Danach kommen auch die Frauen in den Genuss der bergigen Topografie der Schweiz. David Loosli sagt: «Während den Etappen drei und vier sind Kletterspezialistinnen gefragt. Auf dem Weg nach Ebnat-Kappel am dritten Tag und auf dem Rundkurs in derselbigen Region am vierten Tag gibt es viele knackige Anstiege, die für Angriffe prädestiniert sind».

Jeden Tag werden jeweils die letzten zwei Stunden der Männer und 90 Minuten der Frauen Rennen sowohl national (SRF, RTS, RSI) als auch international (Eurosport und weitere) live im Fernsehen gezeigt.

TdS FanZone by Primeo Energie

Die im letzten Jahr lancierte TdS FanZone geht in die nächste Runde. Zusammen mit dem Erlebnisanbieter LivXp sowie dem Main Partner Primeo Energie wurde die Plattform weiterentwickelt und bietet den Fans auf dem digitalen Weg noch mehr Tour de Suisse.

Neben der Chance beispielsweise die Zielflagge bei einer Etappe zu schwenken, gibt es vor, während und nach der Tour de Suisse viele weitere attraktive Aktivitäten zu entdecken:

  • Verlosungen von grossartigen Preisen und Erlebnissen
  • Auktionen von einzigartigen Sammlerstücken
  • Live-Tracking sämtlicher Etappen während der Tour de Suisse 2023
  • Video-Wall mit exklusiven Inhalten zur Tour de Suisse
  • Wunschliste mit speziellen Erlebnissen, die unbedingt auf die FanZone müssen

Ein Volksfest für alle

Neben den sportlichen Highlights auf der Strecke bietet die Tour de Suisse auch viele weitere Aktivitäten für Jung und Alt. Neben der beliebten Werbekolonne, die dem Feld rund eine Stunde vorausfährt, gibt es täglich ein Kids-Race auf der Zielgeraden zu fahren oder das Partner-Village im Zielgelände zu entdecken. Alle Aktivitäten findet man unter https://www.tourdesuisse.ch/tds-2023/aktivitaeten/

zVg
Foto: David Keller

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