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Politik und Unterhaltung mit Manuel Strupler

Festrede_Manuel Strupler

Im Vorfeld des Wahlkampfauftaktes trafen sich rund 200 Gäste aus der nationalen und kantonalen Politik zusammen mit Sympathisanten zu einem Anlass unter dem Motto: «Politisieren, lachen und dinieren». Gemeinsam mit Nationalrat Manuel Strupler (SVP) und Kabarettist Thomas Götz als Wahlkampfleiter Walter Siegwart verbrachten die Anwesenden in der Festscheune beim Fussballgolfplatz in Müllheim einen gelungenen Abend. 

«An allem Unfug, der passiert, sind etwa nicht nur die Schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern», begrüsste Nationalrat Manuel Strupler mit dem Zitat von Erich Kästner die rund 200 Anwesenden, darunter auch Ständerat Jakob Stark und Nationalrätin Verena Herzog. In den Mittelpunkt stellte Strupler Erfahrungen und Informationen über seine bisher dreieinhalbjährige Arbeit im Nationalrat. «Dieses Zitat war meine Motivation, im Jahr 2011 auf kommunaler Ebene für einen Sitz im Stadtparlament zu kandidieren», erinnerte Strupler. Er erklärte das Motto des Abends, das auch für die Arbeit in Bern gelte: «Mit einem Lächeln geht das meiste etwas einfacher, zumal sich auch die wichtigsten Menschen der Welt sich vor einem Lachen biegen müssen.» «Seit ich in Bern bin haben wir eine Krise nach der anderen, zuerst Corona, dann der Krieg in der Ukraine, Energiekrise und seit kurzem das Problem mit der Credit Suisse», stellte Strupler fest und fragte sich, ob er die Krisen wohl anziehe? Danach stellte er sein Kernwahlteam vor und sagte gemeinsam sei man bereit anzupacken. 

«De Manuel isch de Manuel» 

«Mein Name ist Walter Siegwart. Dieser Name kommt aus dem Altdeutschen und setzt sich zusammen aus Sieg und Wart (Hüter)», wandte sich Schauspieler und Satiriker Thomas Götz, Kabarett-Urgestein und Thurgauer des Jahres 2022 an das Publikum. «Kurzum der Hüter des Sieges, mein Name ist also Programm», so Götz. 

«Ich habe auf Anfrage von Manuel Strupler spontan zugesagt, in seinem Wahlkomitee mitzumischen», so Walter Siegwart augenzwinkernd. Er vermittelte einen Einblick in Struplers Wahlkampf und plane, welche Strategie er verfolgen soll und was für ihn wichtig ist: «Auch in einem Wahlkampf darf die Menschlichkeit und der anständige Umgang miteinander nicht fehlen.» Die SVP habe sich Eigenverantwortung statt staatlichen Aktionismus auf die Fahne geschrieben, erklärte Götz und mit Blick auf Strupler: «De Manuel isch de Manuel, do cha im SVP-Parteiprogramm drin stoh was will, de Manuel hät für alles e Erklärig oder e Antwort.» Er, der nach einem Sieg bereit sei, dem Gegner das Sägemehl vom Rücken zu klopfen – meint Götz – das sind Kranzträger, bei denen auch ein Auge zugedrückt werden könne, wenn sie über das Ziel hinausschiessen, was Strupler bis anhin nicht wirklich gelungen sei. «Mit deiner Familie und deinen beiden Kindern ist dir etwas gelungen, was Hände und Füsse hat», so Götz.

Eine breite Palette von Erfahrungen 

Vor und nach dem «Ghackets und Hörnli» berichtete der Weinfelder Nationalrat von seinen ersten dreieinhalb Jahren in Bern. Struplers Wahl in den Nationalrat und der Beginn der Session anderthalb Monate später bedeutete für ihn Umorganisation in der Firma, in den Vereinen und anderen Institutionen. «Ich fühlte mich rasch wohl im Kreise der SVP-Fraktion und durfte dort meine ersten Erfahrungen machen», so Strupler. Inzwischen sitzt er für die SVP in der Finanzkommission und der UREK (Raumplanung, Umwelt und Energie-Kommission), die für ihn nach eigenen Aussagen am besten zugeschnitten ist. «Hier kann ich mit Blick auf die Landwirtschaft und das Gewerbe Inputs aus meiner praktischen Erfahrung einbringen», sagt Strupler, der heute auch im SVP-Parteileitungsausschuss Einsitz hat, «wo er sich als Macher und Vermittler gut aufgehoben fühle». 

Mit einer breiten Palette von Erfahrungen und Erlebnissen informierte Strupler über seine vielfältigen Aufgaben und Begegnungen unter der Bundeshauskuppel. Unter anderem auch über die finanziellen Verhältnisse, und dass trotz budgetierten Minus die Wunschliste einigen Parteien immer noch sehr gross ist für was noch zusätzlich Steuergeld ausgegeben werden soll. Als Gewerbler und Landwirt der gewohnt sei das Geld zuerst zu verdienen komme man sich manchmal wie im falschen Film vor. Am Schluss rief er nochmals alle Anwesenden dazu auf sich politisch und für die Gesellschaft zu engagieren. Vorleben und Vorbild sein das ist das Wichtigste. Man darf nie vergessen, Politik wird von und mit Menschen gemacht. Deshalb ist klar, dass man trotz ernsten Themen das gemeinsame Lachen nicht vergessen soll. Abschliessend nutzte er die Gelegenheit die Anwesenden dazu aufzurufen, dass teure, mit unrealistischen Zielen versehene und verfehlte Stromfressergesetz im Juni an der Urne abzulehnen. 

Nationalrat Manuel Strupler freut sich, für eine weitere Legislatur zusammen mit einem tollen Team zu kandidieren und appelliert an alle: Jede Stimme zählt. (pd) 

zVg

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