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Kopf der Wahlbetrugs-Aufdeckung

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Andreas Schelling deckte den grössten Politskandal der jüngeren Thurgauer Geschichte auf.  
Foto: Reto Martin, Thurgauer Zeitung

Der Frauenfelder «Sherlock» Andreas Schelling gehört wie Reto Scherrer, Peter Stamm oder Diana Gutjahr zu einer Reihe von geladenen Promis, die in der Ausstellung des Historischen Museums Thurgau verraten, wie sie zum Thurgauer Kopf geworden sind. Im Talk vom Samstag, 9. Oktober 2021, 15 – 16 Uhr erzählt Andreas Schelling, woher jene Beharrlichkeit kommt, die es braucht, um einen Wahlbetrug zu entlarven.

Ob gefeierte Künstlerin, Modepapst oder bekannter Politiker: Alle eingeladenen Promis in der Talk-Reihe des Historischen Museums Thurgau haben gemeinsam, dass sie von der Öffentlichkeit als Thurgauer Köpfe wahrgenommen werden. In der Sonderausstellung «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» im Alten Zeughaus Frauenfeld zeigt das Museum, wie man es im Thurgau an die Spitze schafft. So liegt es auf der Hand, auch eine Reihe bekannter Thurgauer Promis live vor Ort zu ihrem Werdegang zu befragen.

Hartnäckiger Kritiker
Er ist diplomierter Ingenieur, trägt Brille und Karohemd, wohnt in Frauenfeld und wer den zurückhaltend auftretenden Andreas Schelling trifft, würde kaum erwarten, dass er in seinem Webauftritt bei den Grünliberalen den indischen Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi zitiert. Die Zukunft hänge davon ab, was wir heute tun, scheint tatsächlich ein Leitmotiv für Andreas Schelling zu sein. Sein Entscheid jedenfalls, hartnäckig und beharrlich das Wahlresultat der letztjährigen Grossratswahlen in Frauenfeld in Frage zu stellen, führte zur Aufdeckung des grössten politischen Skandals der jüngeren Thurgauer Geschichte und hat damit die unmittelbar folgende Zukunft nachhaltig verändert.

Woher jemand die Motivation nimmt, mit so viel Beharrlichkeit demokratische Prozesse zu durchleuchten, wie es sich anfühlt, plötzlich im Rampenlicht zu stehen und wie sich seine Beziehung zu anderen Thurgauer Persönlichkeiten verändert hat, sind Themen des Gesprächs zwischen dem Politiker Andreas Schelling und dem Historiker Dr. Dominik Streiff. Das Publikum erhält an diesem Museums-Talk einen persönlichen Einblick in das Leben und Wirken des Thurgauer «Sherlock» und kann sich nach Wunsch aktiv ins Gespräch einbringen.

Die Veranstaltung findet um 15 Uhr im Alten Zeughaus Frauenfeld statt – stehend, auf einer Tour durch die Ausstellung. Der Eintritt ist frei, das Covid-Zertifikat ist zusammen mit dem amtlichen Ausweis vorzuweisen. Anmeldung unter www.historisches-museum.tg.ch

Quelle: informationsdienst.tg

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