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Grünliberale Thurgau setzt auf die Listenverbindung mit SP und Grünen und wahrt die Chancen auf einen eigenen Nationalratssitz

Auf der Stammliste der GLP Thurgau für die Nationalratswahlen 2023 kandidieren (von links): Stefan Leuthold, Nicole Zeitner, Ueli Fisch, Olivia Sommer, Marco Rüegg und Christina Pagnoncini.

Auf der Stammliste der GLP Thurgau für die Nationalratswahlen 2023 kandidieren (von links): Stefan Leuthold, Nicole Zeitner, Ueli Fisch, Olivia Sommer, Marco Rüegg und Christina Pagnoncini.

Alle vier Jahre wählen die Thurgauer Stimmberechtigten ihre sechs Vertreter:innen für den Nationalrat. Mit dem aktuellen Wahlsystem schafft die GLP – als mittelgrosse Partei mit einem Wähleranteil von weniger als 10 % – den Einzug in den Nationalrat nicht aus eigener Kraft. Sie ist deshalb auf Listenverbindungen mit anderen Parteien angewiesen und muss neben einer inhaltlichen Nähe auch mathematischen Überlegungen Rechnung tragen.  Im Idealfall unterstützt eine Listenverbindung auch die Anliegen und Ziele der Partnerparteien.

Die Präsidien der Grünen, der SP und der Grünliberalen Thurgau – von links Kurt Egger (Grüne), Marina Bruggmann (SP) und Stefan Leuthold (GLP)

Für die Wahlen 2023 stand die GLP vor der Frage, ob sie eine Listenverbindung mit Mitte–EVP–FDP oder mit SP–GP eingehen soll. In einer Listenverbindung mit Mitte-EVP-FDP wären die Chancen auf einen eigenen Sitz minimal. Ebenfalls würde die GLP in dieser Listenverbindung aktiv dazu beitragen, der im Thurgau bereits überproportional vertretenen SVP den dritten Sitz zu sichern.

Aus diesen Gründen haben sich die Grünliberalen Thurgau für eine Listenverbindung mit SP und Grünen entschieden und wahren damit die Chance auf einen Sitzgewinn im Herbst 2023. Zudem schafft sich die GLP mit diesem Entscheid die Möglichkeit, nicht nur die ökologischen, sondern auch die liberalen Werte im Thurgau zu stärken. Die Listenverbindung ist zudem vereinbar mit der Strategie der GLP Schweiz.

Die Grünliberalen freuen sich auf einen spannenden Wahlkampf und werden sich für eine progressive Entwicklung im Thurgau einsetzen, wobei ökologische, wirtschaftliche und soziale Ziele gleichermassen berücksichtigt werden.

zVg

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