logo wyfelder web

Generalversammlung der Arbeitgeber Mittelthurgau vom 16. April 2024 in Wigoltingen

Unterhalten sich am Rande der GV: Heinz Badertscher, Dominik Hasler, Gastreferent Jörg Heynkes und Martina Wüthrich.

Unterhalten sich am Rande der GV: Heinz Badertscher, Dominik Hasler, Gastreferent Jörg Heynkes und Martina Wüthrich.

Trotz wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen sollen Unternehmer mit Zuversicht vorangehen, hiess es an der jüngsten Generalversammlung der Arbeitgeber Mittelthurgau.

Ein Bruttoinlandprodukt, das vor allem vom privaten Konsum getragen wird, geopolitische Konflikte, ein internationales Super-Wahljahr und ein Super-Abstimmungssonntag am 9. Juni: Angesichts dieser Unsicherheiten plädierte Präsident Dominik Hasler an der Generalversammlung der Arbeitgeber Mittelthurgau für flexibles Handeln und für unternehmerische Zuversicht.

Zukunft werde mit Mut gemacht, und dies bewiesen viele Unternehmer in ihrem Alltag immer wieder. Hasler wünschte den Mitgliedbetrieben darüberhinaus «zufriedene Mitarbeiter und Kunden, die Eure Produkte und Dienstleistungen zu Eurem Preis kaufen». Vor allem aber sollten Unternehmen nicht überschätzen, was kurzfristig passiert, und gleichzeitig nicht unterschätzen, was längerfristig geschieht.

Heinz Badertscher und Dominik Hasler wurden für eine weitere Amtsdauer von vier Jahren im Vorstand bestätigt.

Heynes: KI steht im Zentrum

Den Blick auf längerfristige Entwicklungen richtete auch Gastreferent Jörg Heynkes. Der Unternehmer und Buchautor aus Wuppertal fragte, wie die Welt von übermorgen aussehen dürfte und wie sich die Megatrends der Digitalisierung und des Klimawandels auswirken würden. «Wir sind Teil des Problems, aber auch der Lösung», spitzte Heynkes zu und machte deutlich, dass nachhaltiges Wirtschaften zur Pflicht werde, dass es jedes Unternehmen schaffen müsse, klimaneutral zu werden, wenn es überleben wolle.

Der Unternehmer und Buchautor Jörg Heynkes betonte vor den Arbeitgebern Mittelthurgau, in Zukunft werde nachhaltiges Wirtschaften zur Pflicht.

Chancen zu bisher ungeahnten Veränderungen biete die vierte industrielle Revolution. Die  Künstliche Intelligenz (KI) stehe dabei im Zentrum. Sie werde immer besser werden und nie mehr weggehen. «Deshalb müssen wir uns damit auseinandersetzen», mahnte Heynkes. Anwendungen der KI erfassten zunehmend alle Lebensbereiche und ermöglichten neue Lösungen, von der Ernährung über die Energie bis zur Mobilität. «Wir müssen vom Denken zum Handeln kommen und Zukunftsmacher werden», appellierte der Gastreferent.

150 Mitgliedfirmen

43 von 150 Mitgliedfirmen waren an der Generalversammlung der Arbeitgeber Mittelthurgau vertreten und genehmigten alle Anträge.

43 von insgesamt 150 Mitgliedfirmen waren an der Generalversammlung vertreten. Dominik Hasler und Heinz Badertscher wurden mit Applaus für eine weitere Amtsdauer von vier Jahren im Vorstand bestätigt. Der Austausch mit den Gemeindepräsidenten der Regionalplanungsgruppe, das Wirtschaftsforum Thurgau und der Behördenapéro stehen im laufenden Jahr noch bevor.

Text und Foto: Martin Sinzig

Beitrag teilen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dein Beitrag auf WYFELDER
Hast du eine Nachricht für den Wyfelder? Einen Hinweis auf ein Ereignis? Oder möchtest du uns einfach eine Anregung senden? Nutze dieses Formular oder sende eine E-Mail an news@wyfelder.ch.

Nach oben scrollen