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Frühlings-Detox – mal anders

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Unser Frühjahrs-Detox geht heute mal nicht über Nahrungsmittel(-Entzug), sondern über Klang.

Wusstest Du, dass Musik die Gehirnwellen strukturieren kann? Forscher fanden heraus, dass man mit bestimmten Rhythmen Thetawellen aktivieren kann, so wie es die Schamanen auf ihrer Trommel tun.

Die Thetawellen entstehen üblicherweise im Schlaf, während bestimmter Trancezustände oder tiefer Meditation. Die Formationen des Unterbewusstseins sind aktiv und der Zugang zu unbewussten Gedanken ist möglich.

Alpha-Wellen bilden die Brücke zwischen innerer (Theta-) und äusserer (Beta-) Welt. Wer morgens aufwacht, und noch ein wenig döst (Gehirnwellen sind im Thetabereich) bzw. sich im Halbschlaf noch an den Traum erinnern kann, befindet sich im Alpha-Zustand.

Betawellen werden gemessen, wenn eine Person sich im wachen, gespannten bis zum alarmbereiten Zustand befindet. Das «normale» Frequenzspektrum korreliert meist mit einem erhöhten Ausstoss von Stresshormonen.

Die Deltawellen treten hauptsächlich im Tiefschlaf auf. Delta-Wellen zeichnen sich durch „nicht-physische“ Zustände bzw. durch einen traumlosen Schlaf aus. Das Bewusstsein ist dabei komplett ausgeschaltet, lediglich das Unterbewusstsein ist aktiv.

Heute kennt man auch den sog. Gamma- und Hyper-Gamma-Zustand, den man bei tibetischen Mönchen gemessen hat und der auch z. B. über das australische Instrument, Didgeridoo, erzeugt werden kann. Gamma-Wellen haben mit Abstand die höchste Frequenz. Sie verknüpfen alle Bereiche des Gehirns gleichzeitig und werden vor allem mit schnellem und effizientem Denken in Verbindung gebracht.

«Die tantrische Philosophie und die Quantenphysik sind sich einig», schreibt Diana Sans, «alles ist Vibration. Diese Schwingung des Lebens vollzieht sich in einem ewigen, wellenförmigen Rhythmus von Expansion und Kontraktion, den die Tantriker ‚Spanda‘ nennen. Diesem Puls ist alles unterworfen, vom Herzschlag eines Kolibris bis hin zum sich ausdehnenden Universum.»

Spanda, ist ein Sanskrit Wort, welches (göttliche) Vibration, Puls oder Schwingung bedeutet. Der Ausdruck beschreibt, wie Bewusstsein auf subtilster Ebene sich in Wellen von Zusammenziehen und Ausdehnung bewegt. Wenn z. B. unsere Gedanken laut ausgesprochen werden, wird ihre Schwingung stärker.

Unsere Wortwahl zu verfeinern, ist somit ein Weg – und unsere «Frühjahrs-Kur» -, um unsere innere Haltung zu verfeinern und zu «entgiften»: Nimm Dir einige Tage jeweils ein paar Momente Zeit, Deine Gedanken und Worte zu beobachten. Welche Art von Schwingung erzeugst Du? Worauf fokussierst Du Dich mittels Deiner Worte? Übe, ein paar Tage Deine Sprache zu «entgiften», indem Du Klagen und negative Bemerkungen unterlässt. Richte Dich auf das, was Du wirklich willst und kommentiere die Dinge laut, welche angenehm und erfreulich sind, wie Worte der Dankbarkeit oder Anerkennung. Schreib abends auf, wie sich Dein Detox-Tag angefühlt hat, was Du an Begegnungen und Situationen angezogen hast, welche Hirnwellen aktiv waren, resp. ob Du mehr Momente der Klarheit und Entspannung wahrnehmen konntest. Das Wort «heart» enthält «hear» und «ear». Kann es sein, dass Klänge unser Herz berühren? Eines steht fest: Frequenz + Absicht = Heilung.

Diana Sans erklärt: «Naturgemäss findet alles, was den Weg in die Expansion genommen hat, irgendwann zurück in die Kontraktion. Dieser Vorgang kann recht schmerzlich sein, insbesondere, wenn unser Geist oder unsere Lebensphase sich in einem Zustand der Kontraktion befindet. Es ist hilfreich zu wissen, dass diese Kontraktion der Enge und Dunkelheit des Geburtskanals gleicht, der uns ins Licht der Expansion und in ein neues Leben zurückbringt.»

Von Herzschlag zu Herzschlag,
Kinga


Quelle
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