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«Erfolg beginnt im Kopf»

Am Sportforum diskutierten Sportpsychologe Philipp Müller, Langlaufolympiasieger Dario Cologna und Sportamtschef Martin Leemann (von links) zum Thema «Erfolg beginnt im Kopf».

Am diesjährigen Sportforum stand der Kopf im Mittelpunkt. Der vierfache Langlauf-Olympiasieger Dario Cologna erzählte in Arbon über seine Zeit als Spitzensportler und verriet, welchen Einfluss das Mentaltraining auf seine grossen Erfolge hatte. Philippe Müller gab zudem Einblick in seine Arbeit als Sportpsychologe. Am Schluss wurde Regierungsrätin Monika Knill von der Thurgauer Sportfamilie verabschiedet.

Viermal Olympiasieger, viermal Gesamtweltcupsieger, viermal Gewinner der Tour de Ski und einmal Weltmeister: Die Liste der grössten Erfolge von Dario Cologna, der vor zwei Jahren vom Profisport zurückgetreten ist, ist beeindruckend. Wie er am Sportforum im Presswerk Arbon im Interview mit Sportamtschef Martin Leemann sagte, sind diese Erfolge eben nicht nur auf kräftige Beine und eine ausdauernde Lunge zurückzuführen. Eine wichtige, wenn nicht entscheidende Rolle spielt immer der Kopf – so wie es der Titel des Sportforums «Erfolg beginnt im Kopf» auch verdeutlicht. Dario Cologna selber arbeitete im Vergleich zu anderen Sportlerinnen und Sportler nicht mit einer Fachperson zusammen, dennoch hatte er seine Stärken vor allem auch im mentalen Bereich. So verstand er es wie kaum ein anderer, immer auf den Punkt genau seine Topleistung abzurufen.

Das Sportforum lockte zahlreiche Gäste ins Presswerk in Arbon.

Einblick in seine tägliche Arbeit mit Sportlerinnen und Sportler gab der renommierte Sportpsychologe Philippe Müller. An der Podiumsdiskussion betonte er aber auch, dass die mentale Arbeit nicht nur im Spitzensport, sondern auch im Breitensport oder ganz allgemein im Alltag von hoher Bedeutung ist und liess sich den einen oder anderen Tipp für die Besucherinnen und Besucher des Sportforums entlocken.

Regierungsrätin Monika Knill wurde mit einem Geschenk von der Thurgauer Sportfamilie verabschiedet.

Im Anschluss an die spannende Podiumsdiskussion wurde Regierungsrätin Monika Knill, die nach 16 Jahren im Amt nicht mehr zur Wiederwahl antritt, von der Thurgauer Sportfamilie verabschiedet. Zahlreiche Thurgauer Sportlerinnen und Sportler würdigten Monika Knills Engagement für den Thurgauer Sport in Videobotschaften. Musikalisch umrahmt wurde das Sportforum von der Luzerner A-cappella-Band «vocabular».

tg.ch

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