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Bürglen erstmals als «Kinderfreundliche Gemeinde» ausgezeichnet

Bürglen thurgau kinderfreundliche Gemeinde thurgau WYFELDER – lokal informiert UNICEF

Bürglen wurde gestern Mittag das UNICEF Label «Kinderfreundliche Gemeinde» verliehen. Damit ist sie bereits die fünfte Gemeinde im Kanton Thurgau, die dieses Label erhält. Für mehr Kinderfreundlichkeit in der Gemeinde setzen die Verantwortlichen den Fokus mitunter auf die Partizipation von Kindern und Jugendlichen.

Gestern Mittag erhielt die Thurgauer Gemeinde Bürglen das UNICEF Label «Kinderfreundliche Gemeinde». Anlässlich des Open Sundays der Pfadi überreichte Markus Streule, Delegierter von UNICEF Schweiz und Liechtenstein im feierlichen Rahmen die Urkunde an die neue Gemeinderätin Nicole Kläger. Alt-Gemeinderätin und Projektleiterin Barbara Keller Foletti, welche zusammen mit einem Projektteam das Erreichen des Labels überhaupt möglich gemacht hat, freute sich ebenfalls über das Zertifikat.  

In seiner Ansprache richtete sich Herr Streule insbesondere an die anwesenden Kinder und Jugendlichen der Gemeinde: «In Bürglen steht ihr und eure Bedürfnisse im Vordergrund. Ihr sollt euch zukünftig noch mehr einbringen können und eure Gemeinde aktiv mitgestalten. Nutzt diese Chance, denn nicht alle Kinder und Jugendlichen werden in ihren Gemeinden angehört und miteinbezogen.»

Mit der Initiative «Kinderfreundliche Gemeinde» unterstützt UNICEF Schweiz und Liechtenstein Gemeinden bei der Umsetzung der Kinderrechte auf der kommunalen Ebene und zeichnet sie für dieses Bekenntnis aus.

Aktionsplan umfasst sieben Aktionsfelder

Grundlage für die Auszeichnung von Bürglen ist ein von der Gemeinde erarbeiteter Aktionsplan, der die Kinderfreundlichkeit in den kommenden Jahren nachhaltig steigern soll. Der Aktionsplan wurde auf Basis einer Situationsanalyse und darauffolgenden Workshops mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Fachpersonen für den Zeitraum 2024 – 2027 erarbeitet.  Er umfasst sieben übergeordnete Aktionsfelder in unterschiedlichen Themenbereichen: 

  1. Partizipation von Kindern und Jugendlichen 
  2. Kinderfreundliche Politik 
  3. Raumentwicklung/Gesundheit und Freizeit
  4. Übergang Sek I / Sek II 
  5. Mobilität 
  6. Kinderfreundliche Verwaltung
  7. Qualitätskontrolle

Um diese Aktionsfelder wirksam umzusetzen, hat die Gemeinde konkrete Massnahmen formuliert.  Beispielsweise soll ein Leitbild für eine «Kinderfreundliche Politik» erarbeitet werden. Zudem plant die Gemeinde den Ausbau neuer Spiel- und Begegnungsorte für Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen und möchte spezielle Sprechstunden auf der Gemeindeverwaltung für Kinder und Jugendliche anbieten. Der Aktionsplan wurde vom Gemeinderat verabschiedet und wird in den kommenden vier Jahren umgesetzt. Bürglen setzt damit wichtige Schwerpunkte, um die Gemeindeentwicklung nachhaltig auf die Jüngsten auszurichten und sie dabei direkt miteinzubeziehen.

Hier finden Sie weitere Informationen über die UNICEF Initiative «Kinderfreundliche Gemeinde».

Quelle: UNICEF

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