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Alois Fässler wird Swiss Wrestling Kampfrichter

Alois Fässler schafft als Swiss Wrestling Kampfrichter weinfelden ringerriege wyfelder 01

Alois Fässler schafft als Swiss Wrestling Kampfrichter den Aufstieg in die höchste Kampfrichterkategorie des Ringerweltverbandes.

Alois Fässler sagte zu seiner Einstufung

Der türkische Instruktor Ibrahim Cicioglu sagte an der 1. Prüfung zu uns: Kampfrichter zu sein, ist kein Beruf, kein Hobby, es soll eure Passion sein. Das Wort Passion beschreibt es für mich sehr passend.

Um eine Passion zu leben, braucht es ein passendes Umfeld. Dazu gehören eine verständnisvolle Frau und meine Familie, ein flexibler Arbeitgeber und ein gutes Arbeitsteam. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich all dies bejahen kann. Meine Frau und meine zwei Kinder unterstützen mich immer. Die Kanti Frauenfeld als Arbeitgeber ermöglicht mir meine internationale Kampfrichtertätigkeit so auszuüben, wie es die UWW erfordert und gleichwohl bin jedes Mal meinem Arbeitgeber dankbar, dass er mir diese Freiheit ermöglicht. Mein Arbeitsteam übernimmt meine Arbeit während meiner Abwesenheit, dies weiss ich zu schätzen. Auch wenn es nicht immer der passendste Moment ist, sagen sie zu mir, „Alo mach dir keine Sorgen, das kriegen wir auf die Reihe“.

Meine Ringerkarriere habe ich bei der RR Weinfelden vor vielen Jahren begonnen und 2013 begann ich dann meine Kampfrichterkarriere zu starten.

Wir im Schweizer Kampfrichterteam arbeiten eng zusammen. Chefkampfrichter Jean-Claude Zimmermann unterstützt uns alle bei unserem Vorankommen als Kampfrichter. Seit einiger Zeit verwenden wir auch Videoanalysen von internationalen, aber auch nationalen Kämpfen, dadurch können wir immer besser werden.

Ich habe mich sehr über den Aufstieg in Kategorie IS gefreut und kann es immer noch nicht richtig fassen. Endlich kann ich an Grossanlässen der Elite teilnehmen. Als erstes Turnier 2023 kann ich in diesem Rahmen an der EM in Zagreb teilnehmen. Das Tempo und die Anforderungen an mich als internationaler Kampfrichter werden mich nochmals mehr fordern.

Es ist mir bewusst, dass ich in einem Jahr in die Top 40 der Weltbesten KR vorstossen muss. Aber ganz nach dem Motto, wer nicht kämpft, hat schon verloren, will ich die kleine Chance mich für Paris 24 zu positionieren nutzen.

Den Traum Olympia habe ich schon seit meiner Jugendzeit. Mein erster Trainer hat an den Spielen 1972 in München teilgenommen und erzählte uns auf den Fahrten zu Turnieren immer spannende Geschichten. Deshalb lodert die Flamme in meinem Herzen schon von Kindesbeinen an. Als Ringer habe ich an zwei Qualiturnieren für Olympia teilgenommen und konnte schon mal Olympialuft schnuppern.

2023 werde ich rund 25 Tage international im Einsatz sein. In der Schweiz weitere 30 Einsätze (MM, SM, JMM, NWT, GLT, KR-Kurse, KRK-Sitzungen, ORV-Sitzungen) bestreiten. Das ist schon ein Mammutprogramm.

An der U23-WM teilte ich mit einem KR-Kollegen aus Argentinien das Zimmer. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Solche Erlebnisse machen es für mich immer sehr spannend und motivieren mich auf meinem Kampfrichterweg dranzubleiben.“

swisswrestling.ch
Ringerriege Weinfelden

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